Aus eins mach drei….

…. Gemüsebrühe…..

…. Spargelsuppe…..

…. Brotaufstrich…..

Man nehme: 1 Bund Suppengrün, 3 Lauchzwiegeln, 1 Zwiebel, 2 Knobizehen, 1/2 Bund Petersilie, 1 Teelöffel Salz und eine gute Prise Pfeffer, ca. 1,5l Wasser, etwas Butter.

Zunächst stellst du eine leckere Brühe her, die für alles mögliche genutzt werden kann. Ich hab sie heut gekocht, da der Träumer schwächelt und da ist so eine feine Brühe immer gut. Du kannst sie aber auch als Suppen oder Soßengrundlage nutzen. Ich hab sie auch schon in Eiswürfelbehälter eingefroren und dann bei Bedarf zum Würzen mit ins Essen geworfen. Meine Kinder z.B. lieben Brühnudeln, 1000x besser als Tütensuppe!!!

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Um also eine Gemüsebrühe zu erhalten, putzt und schnippelst du das Gemüse klein, alles in den Topf, Gewürze und Wasser drauf, ca. 15 Min. köcheln lassen, geht also super schnell! Alternativ kannst du das Gemüse auch vorher anbraten, hab ich heute aber nicht gemacht, da ich es eilige hatte mit dem Essen kochen. Danach gießt du die Brühe durch ein Sieb und schon fertig ist eine leckere Basis um z.B. Spargelsuppe zu kochen…. Achtung, heb unbedingt das Gemüse auf! Was du daraus machst, später… nun erst einmal die Spargelsuppe, wie passend zum Ende der Spargelzeit *kopfschüttel* aber so ein Süppchen hat ja wohl jeder und ich hab`s nicht erfunden….

Aus einem Esslöffel Butter und Mehl (bei mir Dinkelmehl) machst du eine Mehlschwitze, die nicht dunkel werden darf, abgelöscht wird… richtig mit der gerade gekochten Brühe…. immer eine Kelle rein, rühren, Brühe dazu, rühren… ihr kennt das Prozedere. Am Ende war die ganze Brühe, bis auf ein Tässchen für den Träumer jetzt gleich, in dem Suppentopf, nun noch zwei Bund Spargel geputzt und geschnippelt dazu und wer mag (wir mögen) drei Frühlingszwiebeln, 250 ml Sahne runden den Geschmack und die Farbe ab. Auch hier wieder ca. 15 Min. köcheln lassen, wobei ich die Köpfchen immer extra lege und nur in den letzten 5 Minuten dazugebe. In der Zwischenzeit nimmst du  noch ein paar Kräuterchen und hackst sie, die kommen dann zum Schluß noch drüber, ich hatte heut Petersilie und Schnittlauch.

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Wow, zwei Gerichte in nur ca. 30 Minuten. Aber du hast ja noch das Gemüse im Sieb liegen. Ich schmeiss das ganze dann einfach in den Mixer, geb noch ein Löffelchen Butter und Tomatenmark dazu und schau in meinen Gewürzschrank, wonach mir gerade gelüstet. Heute war es Curry, also noch ein Teelöffelchen Curry dazu und mixen. In Gläser füllen und als Brotaufstrich oder Dip zu Gemüse genießen oder zu Nudeln als Gemüsepesto…. oder oder oder…

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Und weisst du was, das dauert keine 5 Minuten, jetzt hast du in knapp 30 Minuten drei leckere Dinge gezaubert und da wird immer gesagt, kochen ist soooo aufwendig…

Habt eine frische Woche

Ute

 

 

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Essen alla Kinderschreck…

… oder es geht auch lecker…. oder wie verarbeite ich traumatische Erinnerungen aus der Kindheit… oder wie konnten sie nur, die Nicht-Öko-Mütter der 70er und 80er…. oder wie kriegt ihr ein leckeres neues Reste-Rezept. Wer keine Lust auf eine bisschen Lullerei aus meiner Kindheit hat, der scrollt einfach weiter runter und landet gleich beim Rezept!

Damit ihr das versteht, muss ich etwas ausholen: In meiner Kindheit gab es wenige kulinarische Höhepunkte, meine Mutter hatte das großartige Talent jedem Essen auch den noch so kleinsten Funken Leben zu rauben und alles… wirklich alles zu einer fast unkenntlichen Masse zu verkochen. Salat war genauso ein Fremdwort wie frisches Gemüse für mich, gab es schlicht nie…. oh, doch, ich vergass…. Wurstsalat, Käsesalat und Wurstsalat… huch schon doppelt…. Um frischen Salat zu bekommen, ging ich immer zu den Nachbarn zum Abendessen schnorren, denn die waren schon damals Öko und aßen jeden Abend leckerste grüne Blätter….. Meine Mutter war ein Fan von Konservendosen und Fertigprodukten, der Keller voll damit, muhahaha…..*grusel*. Wenn es was Besonderes geben sollte, war es das 1/2 Hähnchen vom Imbiss…. naja… aber das Schlimmste und das meine ich ganz ernst (Zartbesaitete nicht weiterlesen) war ihr Essen alla Kinderschreck (selbstverständlich nannte sie es selbst nicht so ;-))… Da kamen alle Reste der vergangenen Tage… ehrlich wirklich alle, egal was (echt jetzt) in eine Pfanne, wurden warm gemacht und uns zum Mittag vorgesetzt…. es konnte sein, das der Pfannkuchen in der braunen Soße, mit dem Sonntagsbraten, neben den Kartoffeln und dem Rotkohl, der Bratwurst guten Tag sagte, dem Reis einen Besuch abstattete um dem Rosenkohl schnell noch auszuweichen. Nicht selten lagen tatsächlich eben diese Zutaten in einer Pfanne und glotzen mich erwartungsvoll an… als würde die Pfanne rufen:“Der Mutigste zu erst!“ Ich hörte immer schon das zermatschte Gemüse von Weitem kichern….

Wen wundert´s also, das ich schon sehr früh begann, mich für´s Kochen zu interessieren… und zum Glück hatte ich mehr Talent (ich würde zu gern schreiben, sehr viel mehr, aber das hört sich dann doch zu überheblich an, stimmt aber!), bis auf einige Ausrutscher hier und da, gelingt es mir meist ein frisches und nahrhaftes Mahl für meine Lieben zu zaubern. Ich sammle leidenschaftlich Kochbücher temporär zu wechselnden Themen und probiere gern neue Gerichte aus. Kopfzerbrechen bereitet mir meist nur die Resteküche… ich sag nur… Sozialisation….

Reste gibt es bei uns Flovimo´s meist in Form von Kruschelessen, d.h. die Reste der Tage davor nach Mahlzeiten (sortiert) aufgewärmt. Da ist dann für jeden was dabei. Um bei meinem Beispiel zu bleiben… Eierkuchen (allein) mit Apfelmus, Spaghetti mit Tomatensoße, Bratkartoffeln aus Kartoffelresten, etc…. dann steht der Tisch voller bunter Schüsselchen und Töpfchen und jeder sucht sich seine Lieblingsspeise heraus oder nascht von der des Nachbarn. Alle sind froh und keiner hat Not eine Ausrede zu finden, nicht zum Essen zu kommen… da es meist mindestens drei Reste sind, werden alle satt und sind fröhlich…

Seit ich einmal den obigen Schwank aus meinem Leben meinen Kindern erzählt habe, fragen sie mich oft, wenn ich sage:“Heute gibt es Reste!“, mit einem Grinsen im Gesicht:“Alla Kinderschreck oder normal?“

Zum Glück gab es und wird es hier immer nur normal geben! Puh….

Aber ich schweife ab…..

Sehr, sehr lange schon suche ich nach einer leckeren Alternative für Reisreste. Klar da gibt es viele: Reissalat, gebratenen Eierreis, Reis in der Suppe, Reis mit Gemüse… aber ich wollte Reisbratlinge… vielleicht mit Dip oder so…. aber bisher gelangen alle meine Versuche Reisbratlinge zu produzieren nicht wirklich…. essbar ja, aber nicht überzeugend…. bis zum heutigen Tag…..

Ich hatte einen guten Rest Basmati-Reis vom Wochenende…. in diesem Kochbuch fand ich die ultimative Antwort auf alle meine Reisbratling-Fragen des Lebens…. nein, eigentlich war es nur ein kleiner Tip auf den vorderen Seiten… aber sowas kann halt bahnbrechend sein…

Da ich ein großer Fan der asiatischen Küche bin, hab ich sie dann so gemacht…..

Basmatireis-Reste, etwas Mehl, 1 Ei, Bio-Asiagewürz (Menge nach Geschmack), etwas Sojasoße, Semmelbrösel, Öl zum ausbacken.

Das Ei mit dem Gewürz und einem Spritzer Sojasoße verquirlen. Den Reis mit den Händen zu festen Kugeln quetschen, etwas flach drücken und erst in Mehl, dann in der Eiermischung und abschließend in den Semmelbröseln wenden. Alle kleinen Bällchen in tiefem Fett (ich habe hier neutrales Kokosfett von Rapunzel genommen) goldbraun ausbacken und auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

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Dazu gab es bei mir frische Wok-Möhren (die orangen Dinger lagen auch schon lange rum) und ich kann euch sagen… sowas von lecker aber auch… yummi! Endlich habe ich mein Rezept, ohne viel Schnick und Schnack… meine asiatischen Bratlinge… könnte ich mir auch gut vorstellen mit normalem Reis und Kräutern in der Eiermischung… oder gar süß, mit Zimt und Zucker, ähnlich wie Arme Ritter, oder oder oder….

Habt eine leckere Woche

Ute

 

12 von 12….

… endlich mal wieder geschafft…. mehr davon wie jeden 12. hier….

Wobei mein Tag eher einer dieser ruhigen Ferientage war, ohne große Aufregung und sonstigen Schnickschnack… aber seht selbst…

ABM_14078644321. Gemüse für den Smoothie geschnippelt, heute mal mit Mangold, Basilikum und Gurke, Obst natürlich auch noch…

2. Smoothie auch gleich getrunken.

3. Obst für´s Frühstück geschnippelt und über Farbenpracht gefreut.

4. Geschenkte Sonnenblumen gewässert.

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5. Nasse Katze abgetrocknet.

6. Wäsche, Wäsche, Wäsche… das bisschen Haushalt…

7. Minibuch mit Taschen gefaltet und geklebt, eine Überraschung für den Aktionisten…..

8. Zwillinge gebadet, nach dem Sandrand an der Wanne auch dringend nötig gewesen…

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9. Gesamten Nachwuchs zum Zahnarzt gescheucht, wat mutt, dat mutt….

10. Da Zähne tiptop, Nachschub für vegetarische Naschies besorgt, yummi … zählen die eigentlich noch zu Rohkost?

11. Abendessen-Salat vorbereitet und Tisch gedeckt und Familie zusammengetrommelt und zu Abend gegessen….

12. Auf dem Sofa mit den Kinder, dem Schatzsuchbuch und einem Krimi ganz gemütlich eingekuschelt…. und da werde ich jetzt auch bleiben, denn es ist grad super spannend….

Euch noch einen schönen Leseabend

Ute

Nicht ganz geglücktes….

… Küchenexperiment…. aber hübsch ….

Riesenchampignons gefüllt mit etwas zu viel Petersilien-Pilz-Mischung…..

… oder nur was für absolute Petersilienfans….

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7 Riesenchampignons,

1/2 Bund Petersilie (ich hatte einen ganzen Bund, was absolut viel zu viel war, evtl. sogar noch etwas weniger als 1/2 Bund verwenden!!!!!….)

1/2 Zwiebel,

1 Teel. Trüffelglück-Gewürz von Herbaria,

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= mein absolutes Lieblingsgewürz zur Zeit!

 

 

Salz, Pfeffer, etwas neutrales Öl…

einige Tomaten,

evtl. Knoblauch (hat mir definitiv gefehlt)

Riesenchampignons putzen und von den Stielen befreien. 6 Köpfchen in eine Auflaufform setzten (mehr passten bei mir nicht hinein) und den 7 mit den Stielen etwas kleinschneiden. Mit der halben Zwiebel, dem Öl, der grob gehackten Petersilie und den Gewürzen in den Mixer geben und zu einer cremigen Konsistenz mixen. Damit die Pilze füllen und ab damit in den vorgeheizten Ofen… bei ca. 200 Grad (mein Ofen ist grad recht unzuverlässig, schau selbst nach, wie schnell es bei dir geht) ca. 20 Minuten backen. Mit den frischen, rohen Tomaten servieren…

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… eigentlich ganz lecker, nur war die Petersilie wirklich viel zu dominant. Solltet ihr dieses Gericht nachkochen, bitte vorsichtig sein mit der Petersilie!

Was habt ihr so für Küchenexperimente in der Ferienzeit gestartet?

Wo wir schon mal beim Essen sind… hier auch gleich noch unser Wochenplan für die kommende (vorletzte) Ferienwoche:

Montag: Maultaschen mit Brühnudeln für die Kids und gefüllte Champignons für mich ;-), am Abend selbst gemachte Minipizzen für die Kinder und den Mann mit Salami, für mich nur mit Käse

Dienstag: da noch Hefeteig da ist, wieder Minipizzen für die Kinder und die Reste der Maultaschen gebraten mit Salat, für mich nur Salat

Mittwoch: Eierkuchen

Donnerstag: Spaghetti mit Tomatensoße

Freitag: Falaffel mit Salat und Joghurt-Dip

Samstag und Sonntag wie immer Wunschessen, legen wir meist Samstagmorgen fest…

Ich werde in dieser Woche wieder vermehrt zur Rohkost greifen, hat mein Experiment vor einigen Monaten mir doch so gut getan, dass ich es unbedingt wiederholen muss, es ist mir sozusagen ein Bedürfnis… und ich möchte wieder zum großen Teil rohköstlich leben. Ihr könnt gespannt sein, ich werde berichten!

Sonnigen Dienstag euch allen….

Ute

 

Kennt ihr….

… Cakepops?

Sicher habt ihr sie schon mal im Netz, hier und da gesehen… diese wunderhübschen Kuchen-Lollies mit feinen Verzierungen, zum Anbeissen und dahinnaschen… yummy… Die wollte ich schon immer mal machen und vor allem mal anbeißen … aber so auf den ersten Blick schienen sie mir doch sehr aufwendig zu sein… nun gut, welchen besseren Anlass als den Geburtstag des Liebsten könnte es geben, mal was Neues zu wagen?

Ich verrat euch was: unbedingt nachmachen, macht super viel Spaß und ich glaub, ich hab ein neues Hobby…. *kreisch*

Der große Sohn hatte ja für Herrn Flovimo gebacken, da blieb ein wenig fertiger Kuchen und Schokolade übrig, die Gelegenheit: schnell im Netz gegoogelt, die einfachste Machart herausgesucht und was soll ich sagen… umwerfend schön und lecker! Ich werd auf alle Fälle noch weitere ausprobieren… ich muss einfach, ein Cakepop, alle Cakepops… ihr merkt, die kleinen runden Dinger haben starken Suchtcharakter…. für alle Süßmäuler genau das richtige! Für alle die gerade Pfunde verlieren wollen, genau das richtige falsche, zum Glück bin ich kein süßes Mäuschen, so dass es wirklich nur bei einem Pop geblieben ist, ha!

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Da heut ja Dienstag ist und wie jeden Dienstag Creadienstag, hier noch schnell mein Vorgehen… du brauchst wirklich kein Rezept, es ist total easy….

Kuchenreste (es gehen alle trockenen Kuchen) zerkrümeln und mit Marmelade oder Gelee so vermischen, dass es eine formbare Masse ergibt (immer erst nur ein bisschen Marmelade nehmen). Ich habe für diesen Vorgang Handschuhe angezogen, da es doch eine sehr, sehr klebrige Angelegenheit ist… aus der Masse nun kleine Kugeln formen. In der Zwischenzeit läßt du Schokolade schmelzen und stippst einen Schaschlikpieker (es gibt auch spezielle Cakepop-Pieker) ca. 2cm tief  in die selbige (also Schokolade) und dann in die Kuchenkugel, dieser Vorgang muss sein, damit der Cake nachher beim Eintauchen in die Schokolade auch am Stiel haftet. Alle gestielten Kugeln für ca. 15-20 Minuten in den Kühlschrank. Schokolade in eine hohe Tasse umfüllen, die Kugeln tief eintauchen und schön abtropfen lassen. Sofort mit Zuckerdekor verzieren, dazu die Kugel immer ein bisschen drehen und das Dekor darüber streuen oder auflegen (ich hab das über dem Spülbecken gemacht, nachdem die blauen Perlen nach dem ersten Pop, lustig in meiner ganzen Küche herumsprangen). Kugeln in ein hohes Glas zum Trocknen stellen und anschließen gut kühlen (im Kühlschrank).

Das hat wirklich, wirklich Spaß gemacht und ich hoffe, die kleinen Dinger sind bald weggenascht, damit ich neue machen kann…. yippiiiii.. Und da es super lustig und lecker ist, husch ich auch noch schnell zu Katja rüber….

Euch noch eine schöne Restwoche

Ute

 

 

Endlich Ferien… Achtung Schwall-Post….


…. ich sag euch: die Ferien werden hier nicht nur von den Kindern sehnsüchtig erwartet, Herr Flovimo und ich erwarten sie genauso… Endlich eine Zeit ohne drücken und schieben, einfach in den Tag hinein schlurfen und mal sehen, was der dann so bringen mag…. die Kinder verabreden sich mit Freunden, bauen Lego, wir lesen viel und lernen Nähen, kochen, backen und und und….. herrlich…. ich liebe Ferien! Am Wochenende hat es hier ein bisschen Osterdeko geregnet… ich bin ja nicht so der Dekorier-Fan… von daher ist das schon echt viel… seht selbst… 20140414_183145 Gekrönt wurde mein kleiner Ostergarten mit einem bronzefarbenden Gugelhüpfchen von Mamahochdrei…. vielen Dank an dieser Stelle noch mal 🙂 Ist der nicht wirklich suuuppper süüüßßßß? Oh, Kerzchen vergessen… 20140415_210815 20140415_210823 Ausserdem am Wochenende entstanden: selbst gemachte gekörnte Gemüsebrühe… ich sag euch, eine prima Alternative zur gekauften, selbst aus dem Bio-Laden… allerdings noch verbesserungswürdig, wie ich finde… werde noch ein bisschen mit den verschiedensten Rezepten experimentieren und euch weiter auf dem Laufenden halten. Mein Experiment hab ich mit einem Rezept von hier begonnen… und mit dem was im Kühlschrank war umgesetzt… 20140413_150433 … das waren: 3 Frühlingszwiebeln, eine Zwiebel, 2 Möhren, 1/2 Bund Petersilie, 2 Stangen Staudensellerie… schmeckt mir ein bisschen zu zwiebelig, aber im Essen fügt sich der Geschmack harmonisch ein… Von dem großen Gemüseblech ist nach einigen Stunden Trockenzeit (die übrigens wg. der schlechten Energiebilanz dem Rezept einen negativ Punkt einbrachte) dann das hier übriggeblieben…. erstaunlich….20140414_122010 … alles in den Blender und fein hexeln… 20140414_122113 20140414_122354 … eine Kostprobe in der Tasse ergab… es fehlt Salz…. und ist sehr weit weg von einer fertigen Brühe aus der Fabrik… nun denn… einen Gourmet-Preis werde ich damit wohl nicht gewinnen… aber zum abschmecken taugt die selbst gemachte Brühe alle mal… Mir war wichtig, eine Alternative zu haben, von der ich genau weiss, was drin ist und da kann ich mir jetzt sicher sein… 20140414_122725 … habt ihr auch schon mit Gemüsebrühe experimentiert? Was für ein Ergebnis hattet ihr?

In letzter Zeit habe ich sehr viel über slow-food nachgedacht… über Generationen, die vor uns lebten und auf ganz einfache traditionelle Weise ihre Speisen hergestellt haben… über die Zeit, die die Frauen zur Verfügung hatten… ohne Waschmaschine und moderne Kinderbetreuung, ohne Zentralheizung und sonstigen Luxus…. ich denke, wenn wir uns immer wieder einen dicken Stein in den Weg legen, warum wir, aus diesen oder jeden Gründen dies oder das nicht selber machen können und darum auf industrielle Produkte zurückgreifen, ist das der falsche Weg. In der letzten Woche habe ich wieder vermehrt damit begonnen Brot selber zu backen und Kekse zu machen, den Kindern wieder mehr Mamafood zu geben… was soll ich sagen… der Aktionist ist weniger aktionistisch und der Träumer weniger verträumt… wenn wir unseren Kindern was Gutes tun wollen, machen wir unser Essen selbst… nicht immer, nicht jeden Tag aber immer mal wieder, immer ein bisschen mehr… weg vom fast—– hin zum slow—- ich bin überzeugt, dies ist der richtige Weg… Nahrung mit wenigen Inhaltsstoffen, ehrliches Essen, wie ich zu sagen pflege….. ein paar Kartoffeln mit Schale und Salz und Pfeffer auf dem Backblech…. einen Kräuterjoghurt schnell zusammengerührt, was kann es besseres geben?

Oh abgeschwiffen, abgeschweift, abgewichen …. upsi… wo war ich nur stehen geblieben? Moralfinger wieder einklappen ….. also wirklich Frau Floivmo…..

Ach, egal, Wetter geht immer… hier ist feinstes April-Wetter… Sonne, Hagel und Regen wechseln sich ab… es ist blendend hell und fies dunkel…. der Wind weht mit einer steifen Brise um dann gleich in einer Flaute zu verebben… fein, fein, fein, ich liebe Wetter…. ich hasse Sommer…. da ist einfach kein Wetter… da ist einfach alles heiss und langweilig…. aber jetzt ist Wetter, mein Wetter… es ist soooo schööönnn….

Hier also mal Hagel…

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Und kurz darauf ein wundertoller Regenbogen…. der sogar ein Doppel-Regenbogen war… aber der Doppelgänger war nicht halb so prächtig 😉

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Wisst ihr eigentlich, dass am Ende eines Regenbogens ein Goldschatz vergraben ist…. ?

Und wo ich schon mal so richtig im Schwall bin… hier noch ein kurzer Einblick ins Wochenende…. wir waren bei einem Judoturnier und haben mal wieder feststellen müssen, dass wir als Eltern wahrscheinlich viel zu unehrgeizig sind… unsere Kinder sollen Spaß am Sport haben, siegen ist da nachrangig… was sich natürlich auch auf die Leistung der Brut auswirkt 😉

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Gewerkelt hab ich auch… hier einig paar feine kleine Stiftemäppchen… rot und kariert sind schon auf dem Weg, Menschen glücklich zu machen, das Fisch-Mäppchen wartet noch auf eine neue Besitzerin….

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Oh, ganz vergessen noch ein Foto mit den Knöpfen zu machen, jedes Mäppchen hat noch zwei KamSnaps erhalten, ich liebe diese kleine farbigen Dinger….

Ausserdem unter der Nadel hervorgeschlüpft ein Mini-Hüllchen für ein Oktavheft… eine Bestellung einer anderen Zwillingsmama… der eine Zwilling hatte zum Geburtstag meiner Zwillinge eines als Gastgeschenk bekommen… und nun brauchte der andere Zwilling auch so ein feines Ding, ist schon klar… :-)) Zwillingsmütter verstehen sich… ha!

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So, ausser unser heutiges Mittagmahl fällt mir beim besten Willen nichts mehr ein, der Schwall ist vorüber und ich ende heute mit dem Bild unseres mittäglichen Gemüse-Curry´s!

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Schöne Ferien noch, ich bin dann mal im Energiespar-Modus

Ute

Sonnengelber Fenchelsalat…

… ich hatte es euch ja versprochen… es gibt mein leckeres Rezept für den Fenchelsalt… trallala… hier ist es…

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Orangen-Fenchelsalat (2-3 Portionen)

2 Fenchel mit Salz geknetet,

2 gelbe Paprika,

2 Orange (+ Saft von 1-2 Orangen),

gehackte Petersilie,

einige Cashewkerne.

Fenchel in feine Streifen schneiden und mit etwas Salz schön weich kneten. Die Paprika ebenfalls in Streifen schneiden, die Orangen schälen und in mundgerechte Stückchen schneiden, Petersilie waschen und fein hacken. Alles miteinander vermengen.

Dressing:

1/2 kleine Zwiebel,

1,5 EL Öl,

1 EL Apfelessig,

ein paar Cashews,

1/2 Teel. Salz,

1 Teel. Curry,

Saft von 1-2 Orange,

1,5 Teel. Senf,

etwas Honig oder andere Süße

Alle Zutaten in den Mixer geben (ich benutze den Personal-Blender), zu einer sämigen Soße verarbeiten und  über den Salat geben. Etwas ziehen lassen. FERTIIIISSCCHHHH 🙂 und pssssssst… lecker !!!!! Die Cashewkerne einfach als Topping über den Salat geben….. mmmmhhhhhh……

Und im Winter ist so ein sonnengelber Farbtupfer auf dem Teller oder in der Schüssel Gold wert …. Macht gleich gute Laune… und weil meine Laune so gut ist, husch ich schnell noch rüber zu Katja und steuer etwas Sonne zu den Glücksmomenten bei 😉

Habt eine schöne Woche

Ute